New York 2008 (2)
Schon am nächsten Morgen waren die Wolken verschwunden. 20 Grad und
blauer Himmel - die Stadt könnte mich nicht angenehmer empfangen.
Ich habe den gesamten Sonntag damit verbracht alte Wege
abzuschreiten. Wie sich herausstellte wohne ich nur wenige Minuten
von meinem alten Apartment entfernt.
Als ich 2005 / 2006 hier lebte befand sich Williamsburg gerade in
einer erneuten Umbruchsphase. Die Investoren erkannten den Wert
dieser ehemals sehr runtergekommenen und dann mega hip gewordenen
Gegend und fingen an Brachland und Industriegebäude zu kaufen, um
moderne vielgeschossige gläserne Luxusapartmenthäuser zu bauen.
Dieser Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen, allerdings sind in
den letzten 2 Jahren schon mindestens 10 gigantische neue Häuser
gewachsen und hunderte kleinere Baulücken schliessende
Mehrfamilienhäuser entstanden.
Einige Straßen erkannte ich kaum wieder. Am East River zum Beispiel
gab es damals nur einen winzigen etwas schmuddeligen Park zwischen
leeren Industriegrundstücken - heute ist das so eine Art Flaniermeile
mit einem großzügigem Park und mehreren neuen Wohnblocks.
Trotz der vielen Neuerungen und dem doch recht negativem Wandel, mag
ich die Gegend noch immer sehr. Einige meiner Lieblingsläden
existieren sogar noch und bestimmte Straßen werden sich wohl auch in
hundert Jahren nicht verändern.
Ich kaufte 2 T-Shirts in Secondhand Läden, griff mir die kostenlose
Zeitung Brooklyn Rail (www.brooklynrail.org) und setze mich in den
McKarren Park, um den Williamsburgern beim Softball und Kickball
spielen zu zuschauen und ein wenig zu lesen.
Am Nachmittag bin ich dann in ein Telefongeschäft, um mir eine
Prepaidkarte zu kaufen, was etwas komplizierter wurde als gedacht.
Angeblich würde die in meinem Handy nicht funktionieren, also kaufte
ich mir für $14 ein Handy inklusive Prepaidkarte und verbrachte damit
eine Stunde am Internet, um es zu aktivieren.
Ich hatte meine neue Nummer gerade an ein paar alte Freunde
verschickt, da klingelte es auch schon.
Am Abend stieß ich zu einer Gruppe alter Bekannter im McKarren Park
und wir tranken Bier aus riesigen Styropor Bechern, ganz wie in alten
Zeiten, als hätte es die letzten 2 Jahre gar nicht gegeben.
Später sind wir dann noch in eine polnische Bar (hatte ich schon
erwähnt, dass der McKarren Park genau auf der Grenze zwischen
Greenpoint und Williamsburg liegt und Greenpoint das polnische
Viertel in Brooklyn ist? Jedenfalls sprechen die Menschen hier
polnisch, man bekommt Schwarzbrot und polnisches Bier und kann in
kleinen Kantinen traditionell polnisch essen.).
Gegen 22 Uhr holte mich dann doch der Jetlag ein, also bin ich nach
Hause und ins Bett.
blauer Himmel - die Stadt könnte mich nicht angenehmer empfangen.
Ich habe den gesamten Sonntag damit verbracht alte Wege
abzuschreiten. Wie sich herausstellte wohne ich nur wenige Minuten
von meinem alten Apartment entfernt.
Als ich 2005 / 2006 hier lebte befand sich Williamsburg gerade in
einer erneuten Umbruchsphase. Die Investoren erkannten den Wert
dieser ehemals sehr runtergekommenen und dann mega hip gewordenen
Gegend und fingen an Brachland und Industriegebäude zu kaufen, um
moderne vielgeschossige gläserne Luxusapartmenthäuser zu bauen.
Dieser Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen, allerdings sind in
den letzten 2 Jahren schon mindestens 10 gigantische neue Häuser
gewachsen und hunderte kleinere Baulücken schliessende
Mehrfamilienhäuser entstanden.
Einige Straßen erkannte ich kaum wieder. Am East River zum Beispiel
gab es damals nur einen winzigen etwas schmuddeligen Park zwischen
leeren Industriegrundstücken - heute ist das so eine Art Flaniermeile
mit einem großzügigem Park und mehreren neuen Wohnblocks.
Trotz der vielen Neuerungen und dem doch recht negativem Wandel, mag
ich die Gegend noch immer sehr. Einige meiner Lieblingsläden
existieren sogar noch und bestimmte Straßen werden sich wohl auch in
hundert Jahren nicht verändern.
Ich kaufte 2 T-Shirts in Secondhand Läden, griff mir die kostenlose
Zeitung Brooklyn Rail (www.brooklynrail.org) und setze mich in den
McKarren Park, um den Williamsburgern beim Softball und Kickball
spielen zu zuschauen und ein wenig zu lesen.
Am Nachmittag bin ich dann in ein Telefongeschäft, um mir eine
Prepaidkarte zu kaufen, was etwas komplizierter wurde als gedacht.
Angeblich würde die in meinem Handy nicht funktionieren, also kaufte
ich mir für $14 ein Handy inklusive Prepaidkarte und verbrachte damit
eine Stunde am Internet, um es zu aktivieren.
Ich hatte meine neue Nummer gerade an ein paar alte Freunde
verschickt, da klingelte es auch schon.
Am Abend stieß ich zu einer Gruppe alter Bekannter im McKarren Park
und wir tranken Bier aus riesigen Styropor Bechern, ganz wie in alten
Zeiten, als hätte es die letzten 2 Jahre gar nicht gegeben.
Später sind wir dann noch in eine polnische Bar (hatte ich schon
erwähnt, dass der McKarren Park genau auf der Grenze zwischen
Greenpoint und Williamsburg liegt und Greenpoint das polnische
Viertel in Brooklyn ist? Jedenfalls sprechen die Menschen hier
polnisch, man bekommt Schwarzbrot und polnisches Bier und kann in
kleinen Kantinen traditionell polnisch essen.).
Gegen 22 Uhr holte mich dann doch der Jetlag ein, also bin ich nach
Hause und ins Bett.


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