New York 2008 (5)
und es ist grau und kalt.
Am Wochenende sind diverse Ausstellungseröffnungen und
Geburtstagsparties, also eigentlich viel Grund zur Freude, aber
dieses Wetter deprimiert mich.
Gestern war ich den ganzen Tag in Manhattan. Bin einmal von ganz weit
unten (Soho) bis ganz weit nach oben gelaufen (88st - Central park) -
ca. 3 Stunden.
Ich habe mir eine Hose und ein T-Shirt gekauft und war bei Quiznos
Mittag essen. Eigentlich wollte ich ins Guggenheim, nur hat das
Donnerstags geschlossen... bummer - wie der Ami sagen würde.
Ganz kurz möchte ich mal erklären, dass trotz schwachem Dollar und
starkem Euro, New York noch immer eine unglaublich teure Stadt ist.
Ein Bier kostet 4 Euro, ein Hamburger 5, ein Stück Käse 3,50, ein
Tetrapack Saft 2,50 usw... Das Einzige was günstiger ist, sind
Kleidung und Technik, allerdings auch nicht so viel, dass man dafür
unbedingt nach New York fliegen muss.
Der Broadway und die Kaufhäuser waren voller Deutscher, sodass ich am
liebsten sofort in die Bronx gefahren wäre, um mal nur unter New
Yorkern zu sein.
Das Photo oben ist übrigens ein tolles Beispiel für
Geschichtsrecycling. Gesten, Wörter, Sätze, Aktionen, ob nun negativ
oder positiv belastet, tauchen Jahre später in einem völlig anderem
Kontext wieder auf. Die Zeit und die Umstände haben sich definitiv
verändert - nur was ist mit der Bedeutung? Überspielt man eine
Kassette scheint immer noch was von der alten Aufnahme durch, genau
wie beim Ausradieren von Zeichnungen oder dem Malern einer Wand mit
billiger Farbe...
Die Dame ruft übrigens ein Taxi.
Ich muss mir mal noch was einfallen lassen wo ich die ganzen New York
Photos ablege... übrigens sind diese 2 mit meiner neuen Kamera
entstanden - Lumix ich liebe dich (ich hatte noch nie einen digitalen
Photoapparat - deshalb die Hyperfreude).
Nebenbei habe ich gerade noch ein kleines Musikvideo beendet. Schaut
doch mal rein: http://www.vimeo.com/993943



0 Comments:
Post a Comment
<< Home